Vorwurf der Schwarzarbeit.

Wir helfen Ihnen weiter beim Vorwurf zur Schwarzarbeit.

Ihre Verteidigung bei Ermittlungen und Strafverfahren gegen den Vorwurf der Schwarzarbeit!

Verteidigung von Arbeitgebern, Unternehmen und Einzelpersonen in Zusammenhang mit Schwarzarbeit und Vorenthalten von Arbeitnehmerentgelten.

  • Wird gegen Sie wegen des Vorwurfs der Schwarzarbeit ermittelt?
  • Hat der Zoll Ihr Unternehmen durchsucht?
  • Ermittelt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit gegen Sie?

Was jetzt zählt ist schnelles und vor allem richtiges Handeln. Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen weiter!


    kpw sind Ihre spezialisierten Rechtsanwälte rund um das Thema Vorwurf Schwarzarbeit

    Machen Sie keine Angaben gegenüber dem Zollamt, Polizei oder Dritten und unterschreiben Sie nichts. Jede falsche Tat kann ungeheure Nachwirkungen mit sich ziehen. Wir sind Fachanwälte aus Berlin und hochspezialisiert in den Bereichen Arbeitgeberstrafrecht. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf, den gerade jetzt sollten Sie auf keinen Fall Zeit verstreichen lassen.

    6 Partner

    ausschließlich als Strafverteidiger tätig

    10 Jahre kpw

    Jahrzehntelange Berufserfahrung

    Experten

    im Wirtschaftsstrafrecht

    Case Studies* - so arbeiten wir

    *Es handelt sich um fiktive, aber nah an die Wirklichkeit angelegte Beispiele.

    * 01 . Fallakte 0B81HF883Y

    Einem Bauunternehmen wurde organisierte Schwarzarbeit vorgeworfen. Die Arbeitnehmer des Unternehmens sollten auf verschiedenen Baustellen mehr gearbeitet haben, als angemeldet. Die Vorwürfe reichten Jahre zurück. Es wurde anhand der erbrachten Leistungen und der Befragung von Zeugen versucht zu ermitteln, welcher Arbeitsumfang er-bracht worden sein muss. Die Schätzung der Behörden war dabei weit überhöht. Bereits im Ermittlungsverfahren gelang es, die Höhe der Vorwürfe erheblich zu reduzieren. Auch diese konnten im gerichtlichen Verfahren nicht nachgewiesen werden. Im Ergebnis erfolgte eine Einstellung gegen Zahlung einer Geldauflage nach § 153a StPO.

    * 02 . Fallakte N61CFDWW7B

    Der Mandant war Inhaber eines Pflegedienstes. Die Ermittlungsbehörden hegten den Verdacht, dass die Mitarbeiter tatsächlich mehr arbeiten (und in bar bezahlt bekommen) als bei der Sozialversicherung gemeldet. Bei Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiche Unterlagen, insbesondere Stundenzettel, sichergestellt. Die gemeldeten Beschäftigungszeiten waren auffällig. Es folgen langwierige Ermittlungen zum tatsächlichen Arbeitsumfang, insbesondere auch umfangreiche Zeugenbefragungen. Das Ergebnis bleibt undeutlich. Es gelang, den Umfang der Vorwürfe erheblich zu reduzieren.

    * 03 . Fallakte 4SYZ94VZRR

    Dem Mandanten wurde als Geschäftsführer einer Baufirma vorgeworfen, mit Scheinrechnungsausstellern zusammengearbeitet zu haben. Die Firmenräume wurden durchsucht. Es sollten hohe Barzahlungen an Unternehmen erfolgt sein, die zwar formal gemeldet, aber nicht greifbar waren. Es bestand der Verdacht, dass Leistungen durch nicht zu Sozialversicherung gemeldete Arbeitnehmer erbracht worden waren. Die Subunternehmer können nicht ermittelt werden, ebenso wenig Arbeitnehmer. Daher werden die Ermittlungen von der Steuerfahndung geführt. Zentrale Frage des Verfahrens war, ob nachgewiesen werden kann, welche Rechnungen Scheinrechnungen sind. Da die Unsicherheiten zu groß blieben, und der Geschäftsbetrieb im Übrigen weitgehend legal war, erfolgte eine Einstellung des Verfahrens.

    Was ist jetzt wichtig?

    Kein voreiliger Aktionismus

    In der Regel wurden bereits Ermittlungen durchgeführt, deren genauen Inhalt Sie nicht kennen.

    Schweigerecht nutzen

    Vermeiden Sie voreilige Stellungnahmen. Durch Schweigen bewahren Sie idR. eine bessere Ausgangsposition.

    Fachkundige Beratung suchen

    Fachkundige Berater verfügen über umfangreiche Erfahrung und bestimmen mit Ihnen die richtige Vorgehensweise.

    Individuell taktisch vorgehen

    Der optimale taktische Ansatz hängt von der bisherigen Aktenlage und den aktuellen Annahmen der Ermittlungsbehörden ab.

      Schwarzarbeit ist Steuerhinterziehung.

      Da die Leistung vielfach weder ordnungsgemäß abgerechnet noch dokumentiert wird, wird die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer weder angemeldet noch abgeführt. Hierin liegt ein wesentliches Ziel der Schwarzarbeit: fehlende Rechnungsstellung und Barzahlung sollen dies gerade möglich. In einem solchen Vorgehen und dem Unterlassen der steuerrechtlich gebotenen Anmeldungen und Abführungen liegt eine Steuerhinterziehung nach § 370 AO. Verpflichtet etwa zur Abgabe der Umsatzsteuererklärung ist regelmäßig der Leistungserbringer. Derjenige, der bei vollen Bewusstsein der Umstände durch die Beauftragung ein solches Vorgehen erst ermöglicht, ist jedenfalls Teilnehmer der Steuerstraftat und kann entsprechend belangt werden.

      Schwarzarbeit im Baugewerbe

      Besonders verbreitet war und ist die Schwarzarbeit im Baugewerbe. Dabei sind die Konstellationen höchst unterschiedlich. Häufig stehen entsprechende Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Einsatz von Subunternehmern. Wenn diese ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkommen, stellt sich vielfach schnell die Frage ob der Auftraggeber verantwortlich sein kann. Die Ermittlungsbehörden bejahen dies oft schnell und unterstellen nicht selten weit reichende Abreden, welche auf die Erbringung von Schwarzarbeit gerichtet seien.

      Verbreitet sind auch Vorwürfe, nach welchen der Arbeitsumfang regulär angemeldeter Arbeitnehmer zu niedrig angegeben werde. Diese leisteten in Wirklichkeit – so oft die Verdachtshypothese der Ermittlungsbehörden – umfangreichere Tätigkeiten, welche angeblich in bar vergütet werden. Entsprechende Vorwürfe richten sich dann sowohl auf eine Steuerhinterziehung als auch auf das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen. Zur Verschleierung von Barzahlungen werden häufig Scheinrechnungen verwendet.

      Besondere Schwierigkeit der Schadensermittlung

      Die Schadensermittlung und – schätzung stellt ein wesentliches Problem von Strafverfahren in diesem Bereich dar. Naturgemäß existiert keine Dokumentation etwa der erbrachten Leistungen. Die Ermittlungsbehörden sind daher darauf angewiesen, den Umfang der angeblich erbrachten Leistungen auf andere Weise zu ermitteln. Teilweise geschieht dies – gerade am Bau – unter Rückgriff auf Erfahrungswerte und erbrachte Gewerke.

      Teilweise geschieht dies jedoch auch im Wege von Schätzungen. Diese orientieren sich etwa an den Umsätzen eines Unternehmens und schätzen sodann eine Lohnquote, welche wiederum Grundlage der weiteren Berechnungen zum steuerlichen Schaden ist. Der BGH billigt eine solch pauschale Berechnung durchaus. Vorausgesetzt ist allerdings dass ihre Grundlagen nachvollziehbar sind. Eine Lohnquote von zwei Dritteln des Nettoumsatzes im Baugewerbe wird grundsätzlich nicht beanstandet.

      § 266a StGB: Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen

      Sind aus Sicht der Ermittlungsbehörden Arbeitnehmer „schwarz“ bezahlt worden, besteht zugleich ein Tatverdacht wegen einer Straftat nach § 266a StGB. Denn wenn Arbeitslohn bar ausgezahlt worden ist, ist die erforderliche Anmeldung zur Sozialversicherung regelmäßig auch unterblieben. Das Vorenthalten der gesetzlich geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge stellt eine eigenständige, oft erhebliche Straftat dar. Dies ergibt sich gerade aus der relativen Höhe und wirtschaftlichen Bedeutung der Lohnnebenkosten, die bei entsprechenden Umsätzen schnell zu angeblichen Hinterziehungsbeträgen in erheblicher Höhe führen.

      In den angesprochenen Konstellationen werden Sozialversicherungsbeiträge auf Grundlage der ermittelten Schwarzlohnzahlung berechnet. Dies erfolgt oft unter Einbindung der Rentenversicherungsträger.

      Finanzielle Folgen – Nachforderung und Arrest

      Die finanziellen Folgen entsprechender Vorwürfe können dramatisch sein. Gerade wenn Vorwürfe in Bezug auf unterschiedliche Steuerarten erhoben werden, sind schnell erhebliche Beträge erreicht. Hinzu tritt, dass auf Grundlage der – oft überhöhten – Schätzungen auch angeblich hinterzogene Sozialversicherungsabgaben berechnet werden.

      Dies kann zu vermeintlichen Gesamtschadensbeträgen im Millionenbereich führen. Erneut: vielfach erweisen sich die Berechnungen und Schätzungen der Ermittlungsbehörden als wenig fundiert bzw. weit überhöht. Gleichwohl bestimmen diese zunächst das Ermittlungsverfahren. Bereits frühzeitig kann auch ein strafprozessualer Arrest verhängt werden, mit welchem Konten und Vermögenswerte eingefroren werden.

      Strafe bei Schwarzarbeit?

      Selbstverständlich ist die Strafe immer eine Frage des Einzelfalls. Maßgeblich ist gerade im Bereich der „Schwarzarbeit“ jedoch das Ausmaß des verursachten Schadens. Die im Bereich der Steuerhinterziehung entwickelten Grundsätze – insbesondere des BGH – finden hier Anwendung. Eine bewährungsfähige Freiheitsstrafe – eine solche unter zwei Jahren – kommt hiernach dann nicht mehr in Betracht, wenn ein Hinterziehungsbetrag von 1 Millionen € erreicht ist.

      Verteidigung

      Auch redliche Unternehmen können schnell in den Verdacht einer Beteiligung an „Schwarzarbeit“ geraten. Oft handeln Ermittlungsbehörden vorschnell – und gelangen häufig zu völlig überhöhten Schätzungen.

      Wir haben aus einer Vielzahl von Verfahren umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich.

      Wir sind Strafverteidiger

      kpw ist eine bundesweit tätige Rechtsanwaltskanzlei in Berlin. Wir sind auf das Wirtschaftsstrafrecht spezialisiert. Als Mandant profitieren Sie von unserer jahrzehntelangen Erfahrung aus zahllosen Strafverfahren und unserer gebündelten Kompetenz als Strafverteidiger. Im Rahmen einer ersten Beratung klären wir mit Ihnen die Verfahrenssituation, zeigen Handlungsoptionen auf und informieren über die Kosten einer möglichen Beauftragung.

      Wir beraten und verteidigen Individualpersonen und Unternehmen in jeder Lage des Verfahrens. Im Bereich Strafrecht können wir in folgenden Bereichen helfen:

      Ihre Vorteile bei kpw

      Sofortige Beratung

      Wir wissen, dass die Situation für Sie belastend ist. Wir beraten Sie umgehend.

      Direkte Kommunikation

      Unsere moderne Kanzlei ist auf die bundesweite Vertretung von Mandanten eingerichtet.

      Langjährige Erfahrung

      Als spezialisierte Kanzlei verfügen wir über lange Erfahrung im Subventionsstrafrecht.

      Persönliche Betreuung

      Ein Partner führt Ihr Mandat individuell und entwickelt mit Ihnen das optimale Verteidigungskonzept.

      page.php